Heinrich Steinfest: Mariaschwarz.

Zeichnungen für einsame bösartige Partyspaß

Die Geschichte eines Wandels, der die Zukunft verändern wird. Was passiert, wenn eine globale, überbeschleunigte, hypervernetzte Gesellschaft mitten im Lauf gestoppt wird? Alles kann passieren. Sozialer Zerfall.

Klima-Possibilismus

ISBN: Link zur Leseprobe Österreichische Krimis gelten — insbesondere wenn sie all the rage der Alpenrepublik mit ihren sattsam bekannten Abgründen hinter den touristisch verwertbaren Fassaden spielen — gemeinhin als besonders schräg, skurril und lustvoll bösartig. Heinrich Steinfest ist da keine Ausnahme, eher das Gegenteil: Der in Australien geborene Österreicher mit Wohnsitz Stuttgart legte in den letzten zehn Jahren zehn Krimis vor und hat sich dabei langsam, aber sicher zum Parade-Österreicher des Genres gemausert. An seinen vielfach ausgezeichneten Romanen schätzt die Kritik vor allem die pointierte Sprache, die Skurrilität der Charaktere und die Verrücktheit der Konstruktion, wenn diese auch nicht immer den Gesetzen der Logik folgt. Soweit, so vorhersehbar? Steinfests neuer Roman Mariaschwarz überrascht dennoch, wenn auch auf zwiespältige Weise. In diesem Bergdorf mit dem eigenartigen Namen Hiltroff säuft sich im Pub des non minder seltsam benamsten Job Grong seit drei Jahren ein Ortsfremder, Vinzent Olander, Tag für Tag in einen Dämmerzustand. Das schweigende Einverständnis zwischen Wirt und Gast findet ein jähes Ende, als letzterer bei einem Spaziergang beinahe Sparbetrieb See ertrinkt und von Grong gerettet wird.

Zusammenfassung

Beringer diskutiert die Problematik der Schizoiden, Lange gedenkt der psychopathischen Ausläufer der Manisch-Depressiven, Gruhle nimmt zu den Epileptoiden Stellung, den paranoiden und paranoischen Psychopathen gilt ein Hauptaugenmerk Kehrers. Bei der Darstellung der Süchtigen berührt Meggendoreer einschlägige Fragestellungen. Brauks Bemühungen gehen um die Herausarbeitung der psychogenen Reaktionen, die, wenn sie wohl auch nicht Alleingut der Psychopathen sind, doch eine Domäne psychopathischer Manifestationen darstellen. Damit nicht genug, wird angeschaltet vielen Stellen dieses Handbuchs der Bedeutung gedacht, die die psychopathische Veranlagung für die Entstehung, Entwicklung und Ausgestaltung psychotischer Störungen hat. Notes Besonderer Hinweis Dieses Kapitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieses Kapitel ist aus einem Buch, das in der Zeit vor erschienen ist und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben. Literatur Adler: Studie über Minderwertigkeit von Organen. Wien

Kommentar

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